Microsoft ist es gelungen, in den letzten 12 Stunden mehr als 400.000 cryptojacking-Versuche abzublocken. Diese Information wurde von Microsoft am 7. März in einem Blog Post veröffentlicht. In dem Post geht Microsoft auch auf Details bzgl. der Angriffe ein.

Microsoft Cryptojacking Defence

Microsofts Windows Defender Antivirus war in der Lage, einen großen Anteil der Attacken zu blockieren. Die Attacken fanden am 6. März statt. Zu Beginn hat das Antivirus in mehr als 80.000 Fällen einen Trojaner blockiert, der sich die Cross-Process Injection Technique zu Nutze machen wollte.

Microsoft

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Wirklich beeindruckend ist allerdings die Tatsache, daß in den darauffolgenden 12 Stunden mehr als 400.000 weitere Fälle aufgezeichnet wurden. 73% ereigneten sich in Russland, 8% in der Türkei, und 4% in der Ukraine. Berichten des Unternehmens zufolge genießen Nutzer der Betriebssysteme Windows 10, Windows 8.1 und Windows 7, die Windows Defender AV oder Microsoft Security Essentials nutzen, kompletten Schutz vor den Attacken.

Wie von Microsoft berichtet, handelt es sich hier um Dofoil – die aktuellste Malware-Familie, die jetzt auch Cryptominer in ihre Attacken miteinbezieht. Die Hacker profitieren, indem sie auf den infizierten Rechnern Kryptowährungen minen. Seit Kryptowährungen enorm an Wert zugenommen haben, interessieren sich nicht nur immer mehr Kryptoenthusiasten für die Coins, sondern auch viele Hacker.

CryptoJacking-Angriffe

In der Vergangenheit berichteten wir über Angreifer, die sich mittels eines Exploits der Coinhive-Software bereicherten, indem sie Krytowährungen auf infizierten Rechnern schürfen. In den letzten Wochen des Monats Januar infizierten Hacker YouTube und 55% verschiedener Unternehmen weltweit.

Immer wenn sich Nutzer Videos auf den Plattformen anschauten, lief im Hintergrund ein Programm an, das auf den Rechnern der Nutzer Kryptowährungen schürfte. Von diesem Geschehen waren eine sehr große Zahl an Nutzern auf diversen großen Webseiten verschiedenster Unternehmen betroffen.

Nachdem von Antivirus-Programmen verdächtige Aktivitäten auf YouTube bemerkt worden ist, war Microsoft in der Lage, die Probleme in nur wenigen Stunden zu lösen.

Troy Mursch, ein unabhängiger Fachmann für IT-Sicherheit, kommentiert die Situation:

“YouTube wurde sicherlich attackiert, weil sich die Nutzer üblicherweise für eine längere Zeit auf der Seite aufhalten. Solche Seiten sind ein favorisiertes Ziel für Cryptojacking, da um so mehr Geld verdient wird, je länger die Nutzer der Seiten ohne es zu merken Kryptowährungen schürfen.”

Für diese Problematik gibt es verschiedene Lösungmöglichkeiten. Zum Beispiel wird bei der Desktop-Variante des Browsers Opera automatisch jeder Versuch, Kryptowährungen zu schürfen, abgeblockt. Google Chrome und Firefox nutzen einen Adblocker, der in den Browsern installiert werden kann.

Krystian Kolondra, verantwortlich für den Bereicht Desktop bei Opera, sagte hierzu:

“Wir sind allesamt große Fans von Kryptowährungen, aber wir werden es nicht hinnehmen, wenn auf den Rechnern der Leute ohne deren Einverständnis Kryptowährungen geschürft werden. Mit dem neuen Opera 50 wollen wir den Leuten 2018 eine ganz einfache Möglichkeit geben, wieder volle Kontrolle über ihre Rechner zu erlangen.”

Schließt euch der Diskussion bei Telegram an: (https://t.me/coinstaker)

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